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Niehorst ist ein Wohngebiet in überschaubarer Größe im gleichnamigen Gütersloher Ortsteil im Nordkreis. Der Bebauungsplan macht Vorgaben zur Begrünung, unter anderem Laubhecken entlang der Verkehrsflächen und eine Bepflanzung der nicht überbauten Grundstücksflächen. Der Bebauungsplan ist rechtskräftig. Die Vergabe von Grundstücken läuft derzeit.
Planung und Hintergrund im Detail
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Der Bebauungsplan macht Vorgaben zur Begrünung, unter anderem Laubhecken entlang der Verkehrsflächen und eine Bepflanzung der nicht überbauten Grundstücksflächen. An der Brockhagener Straße sind zum Schutz vor Verkehrslärm bauliche Lärmschutzmaßnahmen festgesetzt. Zulässig sind höchstens zwei Wohnungen je Wohngebäude, bei Doppelhaushälften sowie Reihen- und Hausgruppeneinheiten je eine Wohnung. Die Vergabe der städtischen Bauplätze läuft über ein Punktesystem (KBM 1) und einen Losentscheid (KBM 2). Die Autobahn A33 ist über die Auffahrten Halle, Künsebeck oder Steinhagen erreichbar. Niehorst ist ein Wohngebiet in überschaubarer Größe im gleichnamigen Gütersloher Ortsteil im Nordkreis.
Quelle zur Beschreibung
Hinweis zur Lage: Der markierte Punkt ist eine Näherung. Das Baugebiet liegt innerhalb des eingezeichneten Bereichs in Gütersloh.
Wie komme ich an ein Grundstück?
Zusammengetragen aus den offiziellen Vergabe- und Vermarktungsunterlagen der Kommune.
Verbindlich ist die jeweilige Bekanntmachung der Stadt.
Vergabe läuft
Verkauf und Ansprechpartner laufen direkt über die Kommune Gütersloh.
Der Steckbrief bündelt verifizierte, öffentlich belegte Eckdaten zu Niehorst
in einer klaren, gut lesbaren Ausgabe. Grundlage sind die hinterlegten
Originalquellen. Du bekommst wichtige Festsetzungen und den aktuellen Planungsstand
verständlich erklärt. Der Steckbrief trifft keine Aussage zur Verfügbarkeit oder Vergabe.
Planung, Lage und wichtige Eckdaten kompakt erklärt
Ausgewählte Festsetzungen in verständlicher Sprache
Praktische Orientierung für deine nächsten Schritte
Offizielles Dokument der Stadt — wird von der amtlichen Quelle geladen
bis 2
Hier sind bis zu zwei Vollgeschosse erlaubt, also Erdgeschoss plus Obergeschoss. Das ist der typische Rahmen für Stadtvillen und klassische Einfamilienhäuser. Ein Vollgeschoss ist eine Etage in voller Raumhöhe. Ein ausgebautes Dachgeschoss zählt oft nicht mit, wenn es niedriger ist. Die Details regelt der Plan.
Satteldach
Der Plan bestimmt, welche Dachformen erlaubt sind, damit das Baugebiet ein einheitliches Bild bekommt. Das Satteldach hat zwei geneigte Flächen, das Walmdach vier, das Pultdach eine und das Flachdach keine. Die Dachform entscheidet mit, wie dein Haus aussieht und ob das Dachgeschoss als Wohnraum taugt.
9,5 m
Der First ist die oberste Kante des Dachs. Die maximale Firsthöhe begrenzt also, wie hoch dein Haus insgesamt werden darf. Gemessen wird ab einer im Plan festgelegten Bezugshöhe, meist der Straße oder dem natürlichen Gelände.
4,5 m
Die Traufe ist die untere Dachkante, dort endet die Fassade und das Dach beginnt. Die maximale Traufhöhe begrenzt damit die Höhe der Außenwand. Zusammen mit der Firsthöhe ergibt sich, wie viel Platz im Dachgeschoss möglich ist.
Besondere Festsetzungen
Entlang der Verkehrsflächen sind Hecken aus Rotbuche, Hainbuche, Liguster oder Feldahorn mit mindestens 1,2 m Höhe als Grundstückseinfriedung Pflicht. Alternativ dürfen Zäune bis maximal gleicher Höhe ergänzt werden, Mauern sind unzulässig.
Es wird empfohlen, energiesparend zu bauen und umweltfreundliche Energietechniken sowie naturnahe Gestaltung und umweltverträgliche Baustoffe zu verwenden.
Wenn bei Erdarbeiten Funde entdeckt werden, müssen diese der Gemeinde oder dem Amt für Bodendenkmalpflege gemeldet und die Fundstelle drei Tage unverändert gelassen werden.
Garagen müssen mindestens 5 m Abstand zu öffentlichen Verkehrsflächen und mindestens 1 m Abstand zu diesen seitlich (auch zu Fuß- und Radwegen) haben.
Die seitlichen Abgrenzungen von Garagen zu öffentlichen Flächen sind mit standortgerechten Hecken (Rotbuche, Hainbuche, Liguster oder Feldahorn) zu bepflanzen und dauerhaft zu erhalten.
In Bereichen nahe der Brockhagener Straße werden besondere Anforderungen an den Schallschutz im Obergeschoss gestellt, abhängig vom Lärmbereich.
Maximal 2 Wohnungen pro Gebäude, bei Doppelhaushälften und Reihen-/Hausgruppeneinheiten jeweils nur 1 Wohnung je Einheit.
Nicht überbaute Grundstücksflächen müssen mit standortheimischen Laubbäumen und Sträuchern bepflanzt und dauerhaft erhalten werden, soweit sie nicht anders genutzt werden.
Sammelstellplätze mit mehr als 4 Stellplätzen sind je 4 Stellplätze mit mindestens einem Hochstamm-Laubbaum (z.B. Feldahorn, Hainbuche, Vogelbeere) zu bepflanzen, max. 3 m vom Stellplatz entfernt.
Anhaltspunkte für Altlasten oder schädliche Bodenveränderungen müssen der zuständigen Behörde gemeldet werden.
Bei Verdacht auf Kampfmittel müssen die Arbeiten sofort eingestellt und die zuständige Stelle informiert werden.
Über die Grundmaße hinaus setzt der Bebauungsplan eine Traufhöhe von höchstens 4,5 m und eine Firsthöhe von höchstens 9,50 m über dem Höhenbezugspunkt fest. Amtliche Quelle zu diesen Hinweisen
Umfeld & Lage
Anbindung
A33 erreichbar, Auffahrten in Halle, Künsebeck oder Steinhagen
Ortsteil
Niehorst, Ortsteil von Gütersloh im Nordkreis; kleines, überschaubares Baugebiet
Punktesystem (KBM 1) und Losentscheid (KBM 2)Quelle
Neueste Quellenmeldung: August 2026
Häufige Fragen zum Baugebiet Niehorst
Kann ich mich aktuell für ein Grundstück im Baugebiet Niehorst bewerben?+
Ja. Die Vergabe im Baugebiet Niehorst ist aktuell offen. Ansprechpartner und Bewerbungsmodalitäten stehen auf der offiziellen Vergabeseite der Stadt Gütersloh.
Wie werden die Grundstücke im Baugebiet Niehorst vergeben?+
Punktesystem (KBM 1) und Losentscheid (KBM 2).
Welche Dachformen sind im Baugebiet Niehorst erlaubt?+
Der Bebauungsplan lässt folgende Dachformen zu: Satteldach.
Wie viele Vollgeschosse sind im Baugebiet Niehorst möglich?+